Lesen

Und wo leben die Nachbarn Wiens? In Purkersdorf? oder in Brunn am Gebrige? – Schnecken. In meinem letzten Buch der Wien-Tetralogie werden sie vorgestellt, Die Nachbarn. Und die sind in Znojmo zu Hause und in Brno, in Mikulov und in Pilsen, hier verwende ich das deutsche Wort, weil es uns in Zusammenhang mit dem Bier geläufiger ist. Aber sie leben auch in einem winzigen Karstdorf, das mit einem gewissen Max Fabiani in irgendeinem Zusammenhang steht. Alstern, auf unsere Nachbarn!

Der Hund ist tot, so heißt das jüngste Werk von Manfred Chobot, Gerald Jatzek und mir, erschienen bei Alex im Löcker-Verlag.  Dank Geraldem sieht man untere Abkündigung in den U-Bahnschächten.

Die alten Leiden der Frau Hermi

Da erfindet man jeden Tag eine neue Krankheit, und trotzdem ist man chancenlos, wenn der kuriose Wettlauf um das Sparbüchl einsetzt. Gute Chancen hat der Pfleger aus Prag und die Köchin aus Belgrad, aber letzten Endes triumphiert natürlich ein Studienfreund der Belgrader Köchin, der sich als Sohn der Frau Hermi ausgibt…Grundlage für das Cover ist übrigens das Sparbuch meines Vaters, auf dem noch 4.259 tschechische Kronen verbucht sind, allerdings im jahre 1948.

Wiener Reportagen Band drei

Zustände

Momentaufnahmen: Geschichten über Mörder in idyllischen Rothneusiedl, über Blinde in Weinlokalen am Gürtel und über Augustinverkäufer im Milliumstower. Momentaufnahmen über das Zentrum und über die Peripherie, unter dem launigen Aspekt:

„Zuständ san des! Des gibts net“

Weinviertel – Wanderungen, Kellergassen, Heurige

Die Wörter „gemütlich“ oder „urig“ werden Sie in meinem Buch über das Weinviertel bergeblich suchen, auch auf die „Wellness“ in all ihren Erscheinungsformen wird gefällig verzichtet. Dafür kommt der Individualtrinker auf seine Rechnung, dem ein abgeschirmtes Fleckerl, eine halbwegs zufrieden stellende Aussicht und ein pfeffriger Brünnerstaßler genügen. Es geht mir nicht um die Verkostung oder Bewertung von Weinen. Entdecken Sie verschlungene Wege, versteckte Kellergassen und intakte Buschenschanken.

Von der Paniglgasse zur Pinaglgasse; mit Rudi Hieblinger. Eine Abschweifung vom Bobo- ins Prolo-Wien

Rudi und ich begaben uns auf eine delineare Stadtwanderung: Wir starteten in der Paniglgasse hinter der Karlskirche – und endeten in der Meidlinger Pinaglgasse, einer Hundescheisszone mit nur einem Haus, das ausgerechnet die Nummer drei trägt. Abschweifungen waren integrale Bestandteile unseres Weges. Diese führten uns…naja, kann man ja im Buch weiterlesen.

Unsere lokalen Abschweifungen haben wir durch inhaltiche Diskurse – sozialogischer, psychologischer, lokalhistorischer Art – bekräftigt. Sie führten uns z.B. auf den Meidlinger Friedhof zum König der Einbrecher, dem Breitwieser Schani. Der hat nie in seinem Leben eine Schulbank gedrückt, in seinem Fach hingegen – dem Einbruch – war er ungekrönter Autodidakt. Einen Steinwurf weiter liegt Otto Glöckel, der im Wien der Zwischenkriegszeit das Schulwesen reformierte. Dafür musste er ab 1934 ins Gefängnis…

Achtung Staatsgrenze – auf den Spuren des „Eisernen Vorhanges“

20 Jahre nach dem „Fall“ des „eisernen Vorhanges“ schritt der Wiener Autor Beppo Beyerl jene Grenze ab, die bis 1989 zwei Welten voneinander trennte. Er startete dabei am Dreisesselberg an der bayrisch-tschechisch-österreichischen Grenze, marschierte längs der tschechischen, der slowakischen, der ungarischen und der slowenischen Grenze bis zum Loiblpass. Sein limenologisches Interesse galt nicht nur den Gartenzwergen und den Puffs, die in den letzten Jahren die Grenzen für viele Österreicher markierten, sondern vor allen den Räumen hinter der sogenannten Grenze. Hat sich dort die periphäre Randlage in den letzten 20 Jahren verändert? Wer profitierte von der Wende vor 20 Jahren? Sind die Baumärkte und die Einkaufszentren die einzigen Verbindungselemente?

„Wir wissen praktisch nichts über die Menschen, die dort leben. Das hat sich in den letzten zwanzig Jahren nicht geändert“, so der Autor. „Weil die Grenze im Kopf ist nach wie vor geblieben. Hingegen ist es heute stellenweise schwierig ist, den tatsächlichen Verlauf der Grenze zu eruieren.“

ISBN: 978-3854095224

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Der Naschmarkt: Wege durch Wiens kulinarisches Herz

Nehmen Sie teil am Leben der Standler, lassen Sie sich vom reichhaltigen Angebot verführen und erfahren Sie Unbekanntes aus der Geschichte des Marktes. Das reich bebilderte Buch enthält alle Adressen, Öffnungszeiten und das Angebot der Stände. Wo kriegt man einen slowenischen Wein? Was verkauft der Fuzzy? Und wer malte das Bild in der „Eisernen Zeit“? Nach der Lektüre dieses Buches sind derartige Fragen beantwortet.

ISBN: 978-3902693228

Wien CityGuide

Dieses Handbuch zeigt die ganze Vielfalt der Kulturmetropole. Es führt nicht nur nach Schönbrunn und zum Hundertwasserhaus, sondern lässt auch auf wenig beschrittenen Wegen die Stadt Wien lebendig werden – auf dem Zentralfriedhof etwa. Dazu kommen informative und praktische Hinweise zu Beisln und Restaurants, zu Verkehrsmitteln und Unterkunft, zu Anreise und Ausflügen in die Umgebung. In zwölf themenbezogenen Tourenvorschlägen, jeder mit einer eigenen Karte, werden Zusammenhänge vermittelt, die der ortsunkundige Piefke (wie der Wiener den Besucher zu bezeichnen pflegt) sonst nicht erkennen würde.

Reise Know-How Verlag Rump (7. Auflage)

ISBN: 978-3831717392

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Wiener Reportagen

Band 1 Einst&Heute

Geschichten über den Zentralfriedhof und den Böhmischen Prater, über „die Rapid“ und über „die  Frankfurter“. Laut Rezensenten: „Dieses sehr preiswerte, lesenswerte, erforschenswerte, aufbewahrungswerte, weiterschenkungswerte, empfehlenswerte und etcetera-werte Buch ist kein 999-stes Buch über Wien…sondern ein Buch, das dazu drängt: Geh hin und erleb es selber!“

ISBN: 978-3902693037

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Als das Lügen noch geholfen hat

Roman, erschienen im Herbst 2007 im Molden-Verlag. Zeigt mit Flunkern und Aberwitz das Schicksal einer Familie die sich in einem österreichischen und einen tschechischen Ast verzweigt. Die Hauptfiguren purzeln einerseits auf der Wiener „Koteesch“, andrerseits in Karlovy Vary, in die jeweiligen Fallen der Geschichte. Und am Friedhof gibt’s ein Wiedersehn. Zumindest solang noch im Mistkübel des Mauerbachers Friedhofes die Seele der tschechischen Großmutter das Geschehen überwacht. Laut Rezensenten auf den Spuren von Jaroslav Hašek und Bohumil Hrabal.

ISBN: 978-3854852155

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Ausg’steckt is‘

Der Wiener Heurigenführer mit Esprit

erschienen im Fruehjahr 2007 im Molden-Verlag.

Berichtet über alle Wiener Weinanbaugebiete, über 100 Wiener Buschenschanken und 25 Weinwanderwege. Witzige Erlebnisse mit Heurigenwirten und traurige mit Gästen und umgekehrt. Abenteuerliche Hindernisse auf den Wanderwegen. Dazu „Zehn Gründe, doch einen Heurigen zu besuchen“.

ISBN: 978-3854852001

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Hüben und Drüben

Geschichten von Grenzgängern

erschienen im Herbst 2006 im Verlag Sonderzahl. Dokumentiert den Reichtum, aber auch die Schwierigkeiten von Menschen mit zwei „Heimaten“. Kümmert sich um die unsäglichen Probleme von Einwanderern. Erzählt von Bürgermeistern – Bogdan Bogdanovic aus Belgrad – , Fußballstars – so dem legendären Mittelstürmer des Wunderteams Pepi Bican – und Hausfrauen. Berichtet über Anfeindungen und Hass, aber auch über selbstloser Hilfe und Solidarität.

ISBN: 978-3854492597

Die Eisenbahn

Historische Weichenstellungen entlang des österreichischen Schienennetzes

erschienen im Herbst 2004 im Verlag Promedia. Berichtet über die einander abwechselnden Privatisierungen und Verstaatlichungen in der österreichischen Eisenbahngechichte. Und erwähnt die endgültige und total beabsichtigte Zerschlagung der vermeintlich roten ÖBB durch die ÖVP-FPÖ-Koalition. Dafür sollte Herr Kukacka lebenslang – nein, nicht ins Gefängnis-, sondern in den ÖBB-Schichtbetrieb.

ISBN: 978-3853712276

Valentin und Wanda

erschienen im NP Buchverlag St. Pölten, April 2003, geschrieben gemeinsam mit Gerald Jatzek.

Ein junges Schwein und eine alte Waschmaschine treffen einander im Straßengraben. Sie beschließen, sich auf den Weg zum grünen See zu machen. Bleibt nur die Frage offen: Wo liegt eigentlich der grüne See?

Die Lieder stammen von Gerald Jatzek, grunzen durfte dafür Beppo Beyerl.

ISBN: 978-3853262641

Die Beneš-Dekrete

erschienen im Promedia Verlag , September 2002

ISBN: 978-3853711941

Thaya

erschienen im Verlag Edition Doppelpunkt, September 2002

Textbeispiel:

Es steht auf dieser Bruck

wie jeder weiß der Nepomuk

er wendet seinen Blick vom Fisch

schnell auf den Gasthausgartentisch

wo aus dem Krug das Budvar zischt

und jeder um die Ecke pischt

er nimmt den Schluck vom Gerstensaft

wenn er die Camel Filter pafft.

bestellt er schnell den Thayafisch

beim Chef vom Gasthausgartentisch

warum jetzt unser Nepomuk

tschickt frißt macht dauernd gluckgluckgluck

die Antwort ist recht leicht erzählt

damit die Bruck für immer hält

ISBN: 3-85273-139-9

Verbrechen

erschienen im Resistenz-Verlag , Juni 2002

ISBN: 3852850851

Geschichten aus dem Abseits

erschienen im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft, Juni 2001

Rezensionen:

Erich Hackl: „Er geht ab, worüber er schreibt. Und studiert es. Garcia Marquez spricht von der Reportage als Königsgattung der Publizistik. In „Geschichten aus dem Abseits“ begegnen wir ihr in idealer Form.“

Welt der Arbeit: „…Beyerl dem Leser stets harmlos, leichtfüßig und gar nicht belehrend entgegenkommt. Das Grauen stellt sich erst nach und nach ein. Das macht die Lektüre spannend und gewinnbringend zugleich.“

ISBN: 3-901602-14-3

Wiener Krankheit

erschienen im Resistenz-Verlag, September 2000

ISBN: 3-85285-056-8

Unterwegs / W drodze

Verlag Dolnoslaskie Wydawnictwo Edukacyjne Wroclaw 1998

ISBN: 83-7125-050-9

Flucht

Reportagen aus subjektiver Sicht

von Beppo Beyerl, Klaus Hirtner, Gerald Jatzek

erschienen 1991 im Verlag Jungrunnen Wien München

ISBN: 3702656464

Lexikon der nervigsten Dinge

Im Jahr 1998 ist von Beppo Beyerl gemeinsam mit Gerald Jatzek der Satirenband „Das Lexikon der nervigsten Dinge und ätzendsten Typen“ (kurz: „Das Lexikon der Nervensägen“) bei Droemer-Knaur München erschienen.

ISBN: 3426730685

Eckhausgeschichten

Zielpublikum: Menschen zwischen 7 und 97 Jahren

erschienen 1992 im Breitschopf-Verlag (HPT), Illustrationen von Eybl Erich

Im Eckhaus, in dem die Bassena am Gang ist und die Tröpferlspur noch zu ein paar Haustüren führt, passieren völlig normale Sachen: Der kleine Olmi aus Bosnien spielt im Gang Fußball und trifft dabei die Glatze des Herrn Homilka. Der Geigenkratky spielt so laut, daß die Wände zittern, und die kleine Irina überlegt, welche Krankheit sie im Moment hat, damit sie nicht in die Schule gehen muß.

ISBN: 3700401914

Zeitschriften

Beppo Beyerl redigierte die Podium-Bände von Band 92 bis zu den Bändern 109 „Das darf doch nicht wahr sein“, 110 „Hausen-Wohnen-Residieren“ und 111 „Verbrechen“.

hubert-christian.ehalt@wien.gv.at

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